Hier finden Sie die Programme bereits gesungener Konzerte – als chronologisches Archiv. Aktuelle Konzertankündigungen finden Sie auf der Startseite!

GEMEINSAMES ADVENTSKONZERT in der Luisenkirche
mit dem Berliner Figuralchor, dem Luisen-Vocalensemble und der Luisenkantorei am Montag, 18. Dezember, 19:30 Uhr.
Max Reger
„Vom Himmel hoch, da komm ich her“ (1903)
Francis Poulenc „Vier Weihnachtsmotetten“ (1952)
Jozef Swider „Cantus Gloriosus“
Ola Gjielo 
„Northern Lights“ (2008)
…. und Advents- und Weihnachtslieder zum Mitsingen.
________________________________________________________________________________

Sonntag, 2. Juli beim Vokalfest Neukölln im Gutshof Schloss Britz
Samstag, 8. Juli 2017 in der Luisenkirche, Berlin-Charlottenburg
Sonntag, 9. Juli 2017 in der Kirchengemeinde Zum Heilsbronnen

My flow‘r of beauty

Werke aus fünf Jahrhunderten, die sich in unterschiedlichen Annäherungen – poetisch und kompositorisch – dem natürlichen und symbolischen Zauber, aber auch der Vergänglichkeit von Blumen widmen. Die Zwischenmusik gestaltet der Gitarrist Vitaliy Schall mit
Mauro Giuliani (1781 – 1829): Choix de mes fleurs chéries op. 46

Werke von Orlando die Lasso, Benjamin Britten, Camille Saint-Saens, Gerald Finzi, Claude Le Jeune, John Wilbye u.a.

________________________________________________________________________________

Uraufführung im Konzerthaus – 12. März 2017
Mitte März haben wir mit viel Freude an einer Uraufführung im Konzerthaus mitgewirkt. Gemeinsam mit dem Kammerchor Vocantare und dem Landesensemble für Neue Musik unter der Leitung von Gerhard Scherer sang das Luisen-Vocalensemble in „windwärts“/“im Wind ertrunken“ für Ensemble und Chor des Berliner Komponisten Helmut Zapf (*1956).

_____________________________________________________________________________

40. Adventskonzert des Luisen-Vocalensemble

Samstag, 10. Dezember 2016, 18 Uhr Ev. Kirche Alt-Lietzow
Sonntag, 11. Dezember 2016, 19 Uhr Kath. Pfarrkirche St. Ansgar

veni-veni-emmanuel-adventskonzert-luisen-vocalensembleErnst Friedrich Richter Adventslied
Hans Leo Hassler Dixit Maria 
Heitor Villa-Lobos  Ave Maria No.17
Zoltán Kodály Adventi ének  
G.F.Händel Nell dolce dell’ oblio Hugo Distler Singet frisch und wohlgemut     Francis Poulenc Motets pour le temps de Noël
Hector Berlioz Trio aus L’Enfance du Christ
Bartłomiej Pękiel Magnum Nomen Domini Friedrich Silcher (Satz) Mach hoch die Tür
G.F.Händel Tochter Zion
Ola Gjeilo Northern Lights 

Wir beginnen mit Maria gewidmeten Werken, deren Erwartung des Kindes bildhaft für die adventliche Erwartung der Christen steht. Den bekannten, an der Gregorianik orientierten, vier Weihnachtsmotetten von Poulenc setzen wir die Motette zur Weihnacht von Distler entgegen, die Motive aus deutschen Weihnachtsliedern aufgreift und dem Volksfrömmigen einen expressionistischen Klang gibt.

Am Ende des Konzertes erklingen die eher triumphierenden Lieder, die neben der adventlichen Heilserwartung schon eine Gewissheit des Kommen des Messias ausdrücken, auch wenn das letzte Stück wieder in der Stimmung zum Beginn des Konzertes zurückkehrt mit dem alttestamentarischen „Pulchra es“, das sich hier allerdings in der Komposition des norwegischen Komponisten Ola Gjeilo auf die Aurora borealis, das Nordlicht bezieht – aber Licht im Dunkel ist ja die Metapher für das Weihnachtsfest schlechthin

Die zwei adventlichen Interludien werden wieder von Mitgliedern des Chores gestaltet: Hector Berlioz aus L´enfance du Christ: „Trio der jungen Ismaeliten“ für zwei Flöten und Harfe (Gitarre) und Georg Friedrich Händel: Nell dolce dell´oblio Kantate für Sopran, Flöte und Gitarre in der Bearbeitung von Siegfried Behrend.

Mitwirkende:
Jessica Rucinski ⋆ Sopran
Rudolf Eichstädt ⋆ Gitarre
Christiane Bumke-Vogt ⋆ Querflöte
Christoph Koch ⋆ Querflöte

Luisen-Vocalensemble Berlin-Charlottenburg
Leitung: Kalina Marszałek-Dworzyńska

_____________________________________________________________________________

BITTERSÜSS – KKonzert Bittersüß Juni16onzerte im Frühsommer 2016
 
Werke von Brahms, Monteverdi, Pepping, Schumann, u.a.

Luisen-Vocalensemble, Knut Trautvetter, Theorbe, Ltg.: Johannes Stolte

4. Juni 2016 ⋆ St. Johannis-Kirche Moabit
5. Juni 2016 ⋆ Luisenkirche Charlottenburg

Das Konzert widmete sich den Widersprüchen der Gefühle, die gemeinhin unter Liebe bekannt sind oder mit ihr einhergehen: Begehren und Zurückweisung, Erfüllung und Vergehen, Lust und Leid.
Ob in der griechischen Mythologie, in Bänkelgesängen oder in Volksliedern und Gedichten – das Thema zieht sich durch die Jahrhunderte und auch die Vertonungen, die wir zu Gehör brachten, reichten von der ersten Oper bis zu zeitgenössischen Sätzen.

Claudio Monteverdi: Lamento d’Arianna
Lieder von Robert Schumann und Johannes Brahms
Ernst Pepping: Lob der Träne
Helmut Barbe: Volksliedbearbeitungen

_________________________________________________________________________________

ADVENTSVESPER – Sonntag, 13. Dezember 2015, 18 Uhr, Heilig-Kreuz-Kirche

Liturgische Gesänge, neoromantische Motetten und klangvolle neue Musik zu den adventlichen Themen Licht in der Dunkelheit, Erwartung und Vorfreude, Verkündigung und Erfüllung, u.a.:

 

Josef Gabriel Rheinberger (1839-1901): Adventsmotetten op. 176
Zoltán Kodály (1882-1967): Adventi enek
Johannes Petzold (1912-1985): Die Nacht ist vorgedrungen
Arvo Pärt (*1935): Bogoróditse Djévo
Urmas Sisask (*1960): Kyrie
Theodor Goldschmid (1867-1945): Herr, du weißt wie arm wir wandern
Georg Friedrich Händel (1685-1759): Tochter Zion
____________________________________________________________________________
 

LIEBE LEBEN VERGEHEN – Konzerte im September 2015

eCard Liebe-Leben-Vergehen13. September St. Marien Gransee
26. September St Peter und Paul auf Nikolskoe
27. September Luisenkirche Charlottenburg

Unterteilt in drei Teile – „Liebe und Verlockung“, „Abschiede“ und „Vergehen“ – erklingen weltliche und geistliche a capella Werke.

 

 

Ralph Vaughan Williams (1872-1958) – Three Elizabethan Part Songs
Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809-1847) – Drei Volkslieder, Abschied vom Walde, Trauergesang
Johannes Brahms (1833-1897 – Abschiedslied, Waldesnacht, Abendständchen
Heinrich Isaac (1450-1517) – Innsbruck, ich muss dich lassen
Albert Becker (1834-1899) – Bleibe, Abend will es werden
Heinrich Schütz (1585-1672) – Selig sind die Toten

________________________________________________________________________________

Konzert zum Mai
Samstag, 9. Mai 2015, 19:30 Uhr in der Heilandskirche Moabit
Sonntag, 10. Mai, 18 Uhr in der Luisenkirche Charlottenburg

A-Capella Musik von der frühesten Polyphonie bis zum späten 20. Jht. von Desprez, Brahms, Wolf, Poulenc, Stravinsky, Eben, Rheinberger etc.
Wir feiern den Mai, die Sonne, die erwachende Natur (und wer mag, auch Muttertag…) mit Mariengesängen quer durch die Jahrhunderte und mit  Lobgesängen auf die Elemente, Himmelsgestirne und Gottheiten.

____________________________________________________________________________________

O Magnum Mysterium – Adventliche Chormusik
29. November 2014 | Nathanaelkirche, Schöneberg
30. November 2014 | Luisenkirche, Charlottenburg

Mit Motetten und Liedsätzen von Prätorius, Hammerschmidt und Bach bis Reger, Holst, Distler und Lauridsen ging das Luisen-Vocalensemble gleich zu Beginn der Adventszeit
auf einen Streifzug durch die Geschichte der Weihnachtslieder und -motetten.
Vom ältesten überlieferten deutschen Weihnachtslied bis hin zu jüngeren Werken wurde ein großer Bogen gespannt:
Bekanntes und weniger oft Gesungenes, Melodien aus Polen, Ungarn, Frankreich, Österreich und England; Texte in Deutsch,
Englisch, Latein; schlichte Liedsätze und durchkomponierte Motetten, Musik zum Zuhören und Mitsingen – ein stimmungsvolles Adventsprogramm.

_________________________________________________________________________________________

Sommerkonzerte 2014 am 21. und 22. Juni 2014

Samstag, 21. Juni im Rahmen der Sommermusiken in der Marienkirche in Gransee. Werke von Schumann, Brahms, Nystedt und Grieg.

Sonntagskonzert des Chorverbands Berlin im Kammermusiksaal der Philharmonie am 22. Juni. Werke von Brahms und Nystedt.

___________________________________________________________________________________

e-Card_VERRATENVerraten und Verkauft – Chormusik zur Passion am 5. und 6. April 2014

Das Hauptwerk des Abends ist die Matthäus-Passion von Heinrich Schütz aus dem Jahre 1666. Dieser „Historia des Leidens und Sterbens unseres Herrn und Heiland Jesu Christi nach dem Evangelisten Matthäus“ schickt das Charlottenburger Luisen-Vocalensemble unter Leitung von Alexander Lebek Passionsmusik aus der Jetztzeit voraus:

Die Stuttgarter Psalmen des 1963 geborenen Finnen Mäntijärvi, aus denen der Psalm 22 „Mein Gott, warum hast Du mich verlassen“ erklingt, entstanden als Auftragswerk für das Musikfest Stuttgart 2009 und beziehen sich auf die drei Psalmen op. 78 Mendelssohns. Die achtstimmige Komposition vereint Madrigalpassagen, Cluster und senza voce Stellen mit dem refrainartig wiederkehrenden Schrei Jesu am Kreuze: „Eli, eli, lama asabthani“; dennoch erklingt daraus ein Heilsversprechen, das über die Todesverzweiflung hinausweist.

Die Vertonung des Gedichtes „Judaskuß“ des umstrittenen Literaten Josef Weinheber durch Paul Hindemith setzt dem schlichten Jambus der Vorlage eine expressive rhythmische Gestaltung entgegen. Der wohl bekannteste Vertreter der Neuen Musik war seit 1927 bis zu seiner Emigration 1938 Professor für Komposition in Berlin. 1958 vertonte er zwölf Weinheber-Gedichte, von denen dieses einen – oft missbrauchten – Topos der Passionsgeschichte herausgreift: Judas stellt sich dar als den jeder persönlichen Verantwortung enthobenen Schrifterfüller, durch dessen Verrat Kreuz und Heilsbringung erst möglich wurden.

JAAKKO MÄNTYJÄRVI, *1963 – aus den Stuttgarter Psalmen: Nr. 2 Mein Gott, warum hast du mich verlassen?
PAUL HINDEMITH, 1895-1963 – aus Zwölf Madrigale Nr. 8 Judaskuß
HEINRICH SCHÜTZ, 1585-1672 – Matthäus-Passion SWV 479

______________________________________________________________________________________

Programm November 2013: Weicht, ihr TrauergeisterKonzert zum Totensonntag 2013:

HUGO DISTLER (1908-1942): „Totentanz“ Op. 12;2 mit Sprecher und Soloflöte
J.S. BACH (1685-1750): „Jesu, meine Freude“ BWV 227

Unter dem Titel „Weicht, ihr Trauergeister!“ singt das Luisen-Vocalensemble unter dem Dirigat von Alexander Lebek Werke, die trotz aller Endzeitstimmung schon die Vorfreude und den Neubeginn des Advents ahnen lassen.

Allem voran Johann Sebastian Bachs berühmte Motette „Jesu, meine Freude“, aus der auch der Titel des Konzertes stammt. Die Freude, in Jesus Leben gefunden zu haben, schwingt sich von Choral zu Choral zur Gewissheit auf, dass „selbst im größten Leid“, ja im Sterben ein Sinn in Gott ist.

Hugo Distlers „Totentanz“ dagegen scheint als Motette zum Totensonntag ganz auf die Gewissheit des Sterbens abzuheben, sind doch die von einem Sprecher vorgetragenen Zwischentexte auch entlang der berühmten Bildfolge aus der Lübecker Marienkirche verfasst. Doch auch hier dient der Tod letzlich Gott, der „alle in die Ewigkeit ruft“ um „der Seel Ruh’ zu geben“.

Beide Hauptwerke des Abends lassen die Vorfreude auf den Neubeginn durchklingen, die jedem christlichen Totengedenken innewohnt. Ein musikalischer Totensonntag, der, inmitten der dunkelsten Jahreszeit, auch schon den bald kommenden Advent näher bringt.